Faxversagen dataport

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horstchen
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Faxversagen dataport

Beitrag von horstchen »

Moin und einen schönen Jahreswechsel!

Bei der Verwaltung zu arbeiten wäre ja ganz nett, wenn die Bürger nicht stören würden. Deshalb geht in Amtsstuben auch so selten jemand ans Telefon, man veröffentlicht keine Durchwahlen oder Emailfunktionspostfächer und verschanzt sich hinter wechselnd kompetenten hotline-Barrieren mit peppiger Wartemusik.

So jedenfalls meine Erfahrungen mit hamburger Bürgerservices. Früher gab es als letztes Schlupfloch den guten alten Faxanschluss im Amtszimmer, der dann irgendwann durch das eFax von dataport abgelöst wurde. Eine zeitlang funktionierte das noch weiterhin, seit über einem Jahr verweigert jedoch das dataport eFax jede Zusammenarbeit mit meinen PC-Faxen über die Box.

Fritzfax verbindet sich, sendet auch aber endet am Ende mit einer kryptischen Fehlermeldung, als ob am Ende dataport die Empfangsbestätigung abgeklemmt hat. Dieselbe software setzt meine Verzweiflungsfaxe an die Postbank einwandfrei ab (und das will doch schon etwas heißen...), prallt aber an allen bekannten Faxanschlüssen der FHH ab. Wenn ich mich richtig erinnere, ist es bei SH-Dienstellen genauso - bisher waren dort meine Widerparte aber noch auf normaleren Wegen zu erreichen als z.B. das Grundbuchamt HH, bei dem ich auf Briefumschlag und Marke zurückfallen musste.

Hat her jemand ähnliche Erfahrungen machen müssen? Irgdeneine Idee, wie mach sich technisch noch zum Faxserver durchmogeln kann? Das Abschalten der T.38-Unterstützung war irgendwann leider auch nicht vom Erfolg gekrönt.

Ob man direkt aus dem Boxmenü, per FritzFax-Software oder roger-router zu senden versucht ist misserfolgsmäßig unerheblich.
Viele Grüße von Eurem
horstchen
nordicjan
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Re: Faxversagen dataport

Beitrag von nordicjan »

weist du ob das fax den generell noch geht?

ich hab an meinem anschluss keine probleme


welche nummer versuchst du zu erreichen?
Tygat
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Re: Faxversagen dataport

Beitrag von Tygat »

Ich kennen die verwendete Softwarepakete nicht, kann daher dazu nichts sagen. aber gibt es eine Möglichkeit die Sendegeschwindigkeit fix einzustellen? Mein Vorschlag wären dann es mit 9600 bps zu versuchen.
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Dirty Harry
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Re: Faxversagen dataport

Beitrag von Dirty Harry »

Hast Du noch ein "altes, normales" Analog-Faxgerät zur Verfügung?
Wenn nicht, dann sende mir mal per PN die Fax-Nummer die Du erreichen willst,
dann sende ich denen ein Text-Fax und erzähle Dir, was passiert.
Net Killer:-)
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Re: Faxversagen dataport

Beitrag von Net Killer:-) »

hat sich erledigt fehldenken
Grisu
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Re: Faxversagen dataport

Beitrag von Grisu »

Fehlt hier nicht was? :roll:

Vielleicht Entschuldigung war mein Fehler oder ähnliches :?
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Dirty Harry
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Re: Faxversagen dataport

Beitrag von Dirty Harry »

Netkiller wollte helfen, stellte aber fest, daß sein Kommentar nicht sinnvoll gewesen wäre und hat ihn gelöscht.

Horstchens Problem ist (vermutlich) weiterhin ungelöst.

Also: Keine Entschuldigung von irgendwem nötig. :wink:
horstchen
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Re: Faxversagen dataport

Beitrag von horstchen »

Dirty Harry hat geschrieben: 30. Dez 2023 20:07 Horstchens Problem ist (vermutlich) weiterhin ungelöst.
Danke, das stimmt natürlich. Irgendwie bekomme ich keine Emailbenachrichtigungen mehr von der Forensoftware bei Antworten (seltsam, hat früher perfekt funktioniert). Deshalb erst meine späte Reaktion.

Ich habe meine "Lieblingsfaxnummern" der hamburger Verwaltung aus dem Fritzfaxadressbuch herausgesucht, die beide nicht funktionieren:
  • Grundbuch +49 40 42798 3238
    Finanzamt HH-Nord +49 40 42795 8001
Die Faxe gehen weder direkt aus der 6490er Boxoberfläche noch aus dem FritzFax oder roger-router raus, während Postbank, Techniker Krankenkasse u.ä.als Empfänger funktionieren.

Natürlich laufen die beiden Rufnummern nicht auf einem analogen Fax auf. Beides sind typische eFaxnummern der hamburger Verwaltung. Die gibt es für Funktionspostfächer und auch einzelne Mitarbeiter. Sowas hatte ich früher auch mal und die Emailweiterleitung hat perfekt funktioniert. Allerdings war damals Kundenfreundlichkeit noch modern.

Ein physisches Faxgerät zum Gegenchecken habe ich leider nicht.
Es ist absolut ätzend, wenn in der Verwaltung niemand ans Rohr geht, Emailadressen geheim gehalten werden und nun auch die Faxzugänge irgendwie abgeblockt werden. Aber vielleicht habt Ihr ja einen Trick...

Besseres neues Jahr wünscht Euch das
horstchen
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Dirty Harry
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Re: Faxversagen dataport

Beitrag von Dirty Harry »

Also ich mußte gar nicht das Analog-Faxgerät bemühen.

Auch über die Fritzbox (7590 mit FRITZ!OS 7.57) klappt der Faxversand an 040427983238 und 040427958001.
Du solltest mal die "normale" Rufnummer verwenden, so wie ich sie geschrieben habe.
Wenn es dann immer noch nicht funktioniert, dann hast Du irgendetwas an Deiner Telefonanlage oder den Endgeräten "verbastelt".
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Dirty Harry
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Re: Faxversagen dataport

Beitrag von Dirty Harry »

Na ja, eine Möglichkeit gäbe es natürlich noch:

Mich nerven diverse Spam-Anrufer die mir z.B. Leiharbeiter oder Toner anbieten wollen. :x
Diese (und alle anderen Spinner die mich am A... lecken können) werden auf eine Sperrliste gesetzt.
Die können versuchen mich anzurufen, werden mich aber nie erreichen und somit auch nicht stören. :D

Möglicherweise hast Du einen (oder mehrere) Mitarbeiter dermaßen genervt, daß Du dort auch auf eine Blacklist gesetzt worden bist. :lol:
Dann kommen Faxe der ganzen Welt durch, DU aber nicht. :smt110
horstchen
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Re: Faxversagen dataport

Beitrag von horstchen »

Gegen meine führende Position auf einer Behördenblacklist spricht, dass sich die Faxsoftware zunächst verbindet, sendet und erst am Ende abbricht. Im Protokoll des Sendeabbruchs hat das Behördenfax dann sogar schon seine Kennung hinterlassen.

Eigentlich habe ich schon alles einmal ausprobiert, auch unterschiedliche Rufnummernnotationen, werde es aber nochmal ausprobieren. Da Postbank- Krankenkassenfaxe sauber rausgehen, liegt MEIN Verbastelungsverdacht beim norddeutschen IT-Behördendienstleister.

Faxsoftware ist ja übersichtlich konfiguriert und in der Box ist ja auch nur wenig einzustellen. Wenn ich mal wieder Anlass habe, bei der Behörde "Schriftform" per Fax abzuliefern, werde ich noch einmal versuchen, das T.38 in der Box zu deaktivieren und vielleicht im FritzFax das ISDN-Protokoll durch Analoges Fax zu ersetzen. Dann fällt mir aber nichts mehr ein.

Es ist ja irre, dass einige Empfänger auf Schriftform bestehen und pdf-Schreiben nicht akzeptieren. Wenn sie dann eim eFax selbst ein pdf-Bild aus dem Gepiepse generieren hat sich durch die multiplen Medienbrüche eigentlich nur die visuelle Qualität des Schriftstücks verschlechtert. Bezeichnenderweise kann ich ein Dokument eigentlich nur bei der Elster kontrolliert ablegen. Mein ePerso ist ansonsten im Kontakt mit Behörden völlig wertlos.

Viele Grüße vom
horstchen
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