250-Mbit-Unfall

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El Narizon
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250-Mbit-Unfall

Beitrag von El Narizon » 11. Jan 2019 14:06

Seit dem ich Kunde bei wilhelm.tel bin, hatte ich schon zum zweiten mal den "technischen Defekt", dass vorübergehend die Leitung von 100/20 Mbit auf 250/50 Mbit "umgestellt" wurde.

Es lief in der Zeit ohne Probleme.

Dann wurde der "Defekt behoben".

Danach musste ich die TS-Daten von cFosSpeed löschen und die Leitung neu einmessen, damit die Software nicht mehr davon ausgeht, dass die Leitung "eigentlich" eine 250/50 ist.

Es reicht ein Mausklick, um die Leitung auf 250/50 zu ändern, wetten?

Aber nein, es muss ja ein extra Tarif sein, der teurer ist - neoliberal nenne ich das.

Eigentlich müssten die Leitungen aller Kunden grundsätzlich auf den technisch verfügbaren Durchsatz erhöht werden. Ohne Extrakosten.
Das würde sich Kundenbindung nennen.

Aber das ist ja Träumerei aka. Spinnerei, gelle? Wir, die deutschen Michels, lassen es uns halt gefallen, dass jeder Pups extra kostet.

skyacer
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Re: 250-Mbit-Unfall

Beitrag von skyacer » 11. Jan 2019 14:38

Ich frag mich nur wo du dein Problem siehst? Wenn man nur einmal ein wenig nachdenkt solltest auch du merken das was du da geschrieben hast murks ist.
Ja klar ist das nur ein "klick" um deinen tarif zu ändern, sofern die Hardware wie Switchport, Leitungsdurchsatz etc korrekt sind.
Es haben doch fast alle 100/20mbit. Warum sollen jetzte alle kostenfrei 250/50 bekommen? Mir fallen viele Gründe ein wieso das derzeit nicht gemacht wird. z.B. neue Hardware, evtl ein neuer Backboneanschluss etc. Das ganze Backend muss dazu auch ausgelegt werden dann....

man man man.....bei solche posts fällt mir nichts mehr zu ein.... :roll: :roll: :roll: :roll:

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Dirty Harry
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Re: 250-Mbit-Unfall

Beitrag von Dirty Harry » 11. Jan 2019 15:02

El Narizon hat geschrieben:
11. Jan 2019 14:06
Eigentlich müssten die Leitungen aller Kunden grundsätzlich auf den technisch verfügbaren Durchsatz erhöht werden. Ohne Extrakosten.
Das würde sich Kundenbindung nennen.
Solltest Du irgendwo beschäftigt sein, so könntest Du Deinen vorstehend erhobenen Anspruch ja mal auf Deine Arbeitsleistung adaptieren.

Alle Kunden = Alle Arbeitnehmer (also auch DU)
technisch verfügbaren Datendurchsatz (Maximalleistung) = Extraarbeit/Überstunden/Nach- u. Schichtarbeit
Ohne Extrakosten = Ohne zusätzliche Bezahlung/Lohn/Vergütung/Ausgleich
Kundenbindung = Leistungsbereitschaft (Fleiß) und zusätzlich Arbeitsplatzsicherung

Also; hau rein Keule ! :lol:

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HSV1887
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Re: 250-Mbit-Unfall

Beitrag von HSV1887 » 11. Jan 2019 17:25

El Narizon hat geschrieben:
11. Jan 2019 14:06
Es reicht ein Mausklick, um die Leitung auf 250/50 zu ändern, wetten?

Aber nein, es muss ja ein extra Tarif sein, der teurer ist ......
Natürlich reicht ein Mausklick - vorausgesetzt die Infrastruktur gibt es her.
Denk doch bitte über deinen Anspruch nach, bei WT ist es aktuell eben ein anderer Tarif.
Würde auch gerne an der Tanke doppelt soviel tanken für den gleichen Preis :)

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Re: 250-Mbit-Unfall

Beitrag von cybershadow » 11. Jan 2019 17:58

Für die letzte Meile ist es tatsächlich egal, ob darüber 100, 250, 500 oder 1000 MBit/s geschaltet werden, weil Du da eine Faser oder eine Ethernet-Leitung exklusiv für Dich alleine hast. Für einen Anschluss mit größerer Bandbreite muss aber natürlich auch die entsprechende Kapazität im Backbone zur Verfügung stehen, sonst hat man das Problem, das viele HFC-Anschlüsse von Vodafone mit "bis zu 1000 MBit/s" haben: Wenn zu Stoßzeiten viele Kunden gleichzeitig online sind bricht die Datenrate auf ein Bruchteil der beworbenen Leistung zusammen.

Je mehr Kunden dicke Leitungen haben, desto stärker müssen Backbone und Peerings ausgebaut werden. Außerdem zahlt Wilhelm.tel als Tier-3-Provider für Transit-Traffic wahrscheinlich Geld an die großen Backbonebetreiber. Je mehr Bandbreite gebucht werden muss, desto teurer wird der Transit. Deshalb ist es völlig klar, dass ein dickerer Kundenanschluss mehr kosten muss.

Mydgard
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Re: 250-Mbit-Unfall

Beitrag von Mydgard » 12. Jan 2019 06:27

Bei Willy-tel ist es wohl tatsächlich so, das 100/20 und 250/50 das gleiche Kosten, man wird hoch gestuft, wenn möglich. Aber viele haben halt kein FTTH, sei es weil keine Leerrohre Verfügbar, der Vermieter sich querstellt (wie bei mir) oder sonst was ...

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Re: 250-Mbit-Unfall

Beitrag von pirat » 12. Jan 2019 15:51

bei willy wird, wenn die technischen vorraussetzungen gegeben sind (richtiger switch in der hausverteilung und eine verkabelung per faser oder ethernet bis in die wohnung), der tarif duoflat 100 auf duoflat 250 hochgesetzt. die kunden werde rechtzeitig informiert bei denen es zutrifft. es werden jetzt nach und nach die switche ausgetauscht. kunden die per vdsl angeschlossen sind haben erstmal pech bis nachgerüstet wird. das muss aber der vermieter in auftrag geben.

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Re: 250-Mbit-Unfall

Beitrag von nordicjan » 12. Jan 2019 18:41

also ein bischen höher tarif fände ich fair..

10 euro sind nicht ganz angemessen..aber das ist meine persöhnliche meinung.

man muss übrigens nicht jede preispolitik die man doof findet "neoliberal" nennen.
von 100 Mbit verhungert niemand...

solche moralisierenden begreiffe kann man ruhig in wichtigen bereichen wie häuserbau oder jobpolitik lassen....


ansonsten gilt halt schon man bekommt was man bezahlt....etwas marktsegmentierung darf man schon betreiben.


Das einzige was ich als Saga Mieter dreist finde ist das ich gezwungen werde von WT kabelfernsehen zu kaufen was ich nie nutze....aber da ist leider juristisch nicht viel zu machen....

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burnz
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Re: 250-Mbit-Unfall

Beitrag von burnz » 13. Jan 2019 18:41

Das mit dem Kabel Monopol finde ich auch ungünstig so hat man keine Option auf Kabel internet als Alternative..

cybershadow
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Re: 250-Mbit-Unfall

Beitrag von cybershadow » 13. Jan 2019 22:26

Ich zahle für den Kabelanschluss 8,90 € im Monat. Dazu kommen 33,90 für die willy.duoflat 100 mit ISDN-Aufpreis, macht zusammen 42,80/Monat.

Alternativ bei der Telekom: MagentaZuhause L (ebenfalls 100 MBit, Festnetz-Flat) 44,95, Aufpreis MagentaTV: 5 €, Miete Media-Receiver 4,94. Macht zusammen 54,89/Monat für dieselbe Leistung. Dass man einen Router kaufen muss kann man mit der Ersparnis durch "24,95 in den ersten 6 Monaten" gegenrechnen. Auch bei Verzicht auf Fernsehen wird's nicht günstiger als wilhelm.tel/willy.tel mit Fernsehen.

Bei Vodafone Kabel Deutschland (wenn es verfügbar wäre): TV Connect (der Kabelanschluss selber) 15 €/Monat, Basic TV 3,99 €/Monat Internet&Phone Cable 100: 34,99, Fritzbox: 4,99. Zusammen: 58,97/Monat Wer mehr als 6 MBit/s im Upload braucht zahlt nochmals 2,99 € im Monat mehr.

Auf die Alternativen kann ich gerne verzichten.

Mydgard
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Re: 250-Mbit-Unfall

Beitrag von Mydgard » 17. Jan 2019 23:25

cybershadow hat geschrieben:
13. Jan 2019 22:26
Ich zahle für den Kabelanschluss 8,90 € im Monat.
Interessant, bei mir sind es 7 € ... bei welchem Vermieter/Genossenschaft wohnst Du denn? Müsste dann ja wohl kleiner sein denke ich ... ich wohne bei der DHU ...
cybershadow hat geschrieben:
13. Jan 2019 22:26
Alternativ bei der Telekom: MagentaZuhause L (ebenfalls 100 MBit, Festnetz-Flat) 44,95, Aufpreis MagentaTV: 5 €, Miete Media-Receiver 4,94. Macht zusammen 54,89/Monat für dieselbe Leistung.
Na ja, wenn Du nur nach den Kosten gehst, mag das sein, dafür gibt es 250 Mbit/s bei der Telekom ... und ich jedenfalls würde weder Magenta TV noch den Media Receiver benötigen ... aber klar: Kostenmäßig ist WT/Willy-tel sehr gut dabei ...

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