Wechsel von Wilhelm.tel zu DSL Anbieter

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globsch
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Wechsel von Wilhelm.tel zu DSL Anbieter

Beitrag von globsch » 29. Mär 2018 13:50

Hallo Zusammen. Zu erst einmal ist es mir unangenehm diese Frage zu stellen. Ich möchte von Wilhelm Tel zu einem anderen Internetprovider wechseln. Nicht weil ich mit der Leistung unzufrieden bin, sondern nur, da mir der andere Anbieter ein besseres Gesamtpaket inkl. Mobilfunk bietet.
Ich bin jetzt seit 2,5 Jahren bei Wilhelm.Tel und bin mit der Leistung mehr als zufrieden. Auch der Support ist super. Da können sich eigentlich alle "Großen" was von abgucken. Trotzdem möchte ich wegen dem Gesamtpaket wechseln.

Ich hoffe daher, dass mir hier trotzdem geholfen wird.

Ich wohne in Hamburg Bergedorf in einem Wohnhaus mit Baujahr 2011 (soweit ich weiß).
Hier hab ich in der Wohnung die Fritzbox von Wilhelm.Tel, die per Netzwerk am Port 1 der Fritzbox mit der Netzwerkdose verbunden ist.
Bei der Bestellung bei dem anderen Anbieter wurde mir nun mitgeteilt, dass kein Technikertermin vor Ort notwendig ist. Normalerweise braucht man für DSL ja eine TAE Dose. Nun war ich im entsprechenden Raum im Keller unseres Wohnhauses. Der Telekom "kasten" und der wilhelm.Tel kasten sind mit einem dicken Gelben Kabel, auf dem kleine schwarze Telefonsymbole drauf sind, miteinander verbunden. Nun habe ich mich ein wenig belesen und gesehen, dass es technisch ja sogar möglich wäre 100Mbit Ethernet und das "DSL-Signal" auf eine dose zu legen. Die Belegung der RJ45 Dose würde das ja her geben. Macht Wilhelm.Tel sowas oder nicht?

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Re: Wechsel von Wilhelm.tel zu DSL Anbieter

Beitrag von it-pa » 30. Mär 2018 10:27

globsch hat geschrieben:
29. Mär 2018 13:50
Hallo Zusammen. Zu erst einmal ist es mir unangenehm diese Frage zu stellen. Ich möchte von Wilhelm Tel zu einem anderen Internetprovider wechseln. Nicht weil ich mit der Leistung unzufrieden bin, sondern nur, da mir der andere Anbieter ein besseres Gesamtpaket inkl. Mobilfunk bietet.
Ich bin jetzt seit 2,5 Jahren bei Wilhelm.Tel und bin mit der Leistung mehr als zufrieden. Auch der Support ist super. Da können sich eigentlich alle "Großen" was von abgucken. Trotzdem möchte ich wegen dem Gesamtpaket wechseln.

Ich hoffe daher, dass mir hier trotzdem geholfen wird.

Ich wohne in Hamburg Bergedorf in einem Wohnhaus mit Baujahr 2011 (soweit ich weiß).
Hier hab ich in der Wohnung die Fritzbox von Wilhelm.Tel, die per Netzwerk am Port 1 der Fritzbox mit der Netzwerkdose verbunden ist.
Bei der Bestellung bei dem anderen Anbieter wurde mir nun mitgeteilt, dass kein Technikertermin vor Ort notwendig ist. Normalerweise braucht man für DSL ja eine TAE Dose. Nun war ich im entsprechenden Raum im Keller unseres Wohnhauses. Der Telekom "kasten" und der wilhelm.Tel kasten sind mit einem dicken Gelben Kabel, auf dem kleine schwarze Telefonsymbole drauf sind, miteinander verbunden. Nun habe ich mich ein wenig belesen und gesehen, dass es technisch ja sogar möglich wäre 100Mbit Ethernet und das "DSL-Signal" auf eine dose zu legen. Die Belegung der RJ45 Dose würde das ja her geben. Macht Wilhelm.Tel sowas oder nicht?
Es gibt einige Objekte, wo der Vermieter die Hausverkabelung gestellt hat und diese in einem gemeinsamen "Kasten" untergebracht ist, der von uns, als auch von Mitbewerbern genutzt wird. Insbesondere in Hausbauten aus den letzten Jahren kann die der Fall sein. Frag mal Deinen Vermieter (ggf. auch einen technisch versierten Hausmeister). Nebenbei: Ein Technikertermin ist auf jeden Fall notwendig. Beispiele: Die DTAG soll Dich zukünftig versorgen, dann muss das Kabel im "Kasten" auf das Kupfernetz der DTAG geschaltet werden, da wohl nur ein einziges Kabel zu Dir hochläuft. Wenn der neue Provider die Versorgung über uns bucht, schicken wir auch einen Techniker.

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Re: Wechsel von Wilhelm.tel zu DSL Anbieter

Beitrag von globsch » 30. Mär 2018 17:15

Hallo.
Vielen Dank für die Antwort.
Kommt das denn vor, dass Telekom, Vodafone und co bei euch Techniker buchen?

Ich habe bei Vodafone bestellt und die haben einen Telekomtechniker beauftragt. Dieser wiederum meint, dass eine Fernanschaltung reicht. Und nun kommt von da die Aussage, dass ich mich an Vermieter wenden soll und die weiter nichts machen können. Weiter kommt die Aussage, dass die Telekom nicht wissen kann, was verbaut ist.

Aber wie du schon sagst, wenn das vorkommt das ich mit andern Anbietern zusammen Technik aufbaut, dann müssen die doch für einzelne Gebäude Bescheid wissen, oder?

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Re: Wechsel von Wilhelm.tel zu DSL Anbieter

Beitrag von it-pa » 31. Mär 2018 19:26

Die Verkabelung vom HüP auf der "Senkrechten/NE4" (also bspw. vom Keller in Deine Wohnung) gehört zu "99%" dem Hauseingentümer. Ausnahmen gibt aber auch hier: Bspw. hat die DTAG in den 1990er Jahren sogenannte "Vorverkabelungen" in großen Wohnanlagen auch auf der NE4 bis in die Wohnungen oder wenigstens in die Etagenverteiler selbst vorgenommen. Dies wird vermutlich bei Dir nicht der Fall sein.

Ich gehe davon aus:
Vermutlich hat der Vermieter bei Dir eine Vorverkabelung bereits beim Bau vom Keller in die Wohnung durch einen eigenen Elektriker veranlasst.
Damit eine DTAG-Versorgung möglich ist, wurde eine Querverkabelung vom DTAG HüP/APL in das Rack der Hausverkabelung gezogen.
Oft liegt dort nur ein Patchfeld mit den Wohnungsnummern und ein Patchfeld von uns und der DTAG drin. Die Rangierung erfolgt dann durch den Techniker, der den Anschluss schaltet.

Es kommt natürlich auch vor, daß andere Anbieter die Netzleistung über uns buchen. Da Du die Leistung über VODAFONE buchst, erfolgt in Bergedorf die Netzleistung nicht von wilhelm.tel. Das Signal kommt über Kupfer / DTAG-APL.

Warum nun die Aussage der DTAG im Raum steht, dass eine Fernanschaltung erfolgt, kann ich Dir leider nicht sagen. Eventuell ist das eine Pauschalaussage oder die Doku ist dort nicht richtig, etc.

Wie gesagt: Eventuell kann Dein Vermieter hier noch weitere Auskunft geben oder weise die DTAG nochmal auf den dortigen Umstand hin, dass ein Technikereinsatz notwendig ist und eine Fernanschaltung vermutlich fehlschlägt.

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