Sendeleistung verringern (Elektrosmog/Hackerangriffe)

Hier werden Themen rund um Hardware behandelt, die man für einen Telefon- oder Internetanschluss benötigt.
Du findest als Unterordner auch ein Spezialforum, wo es sich nur um die AVM-FritzBox dreht.
Antworten
Tcrazyjam

Sendeleistung verringern (Elektrosmog/Hackerangriffe)

Beitrag von Tcrazyjam » 21. Nov 2011 22:27

Habe die Sendeleistung auf der Fritzbox verringert auf 6% , bin mit der Sendeleistung zufrieden. Nun habe ich aber im Energiemonitor allerdings "voller Leistung aktiviert" stehen bei WLAN, 81% erscheint mir zu viel. In dem Screen (zweiter Abschnitt) in dieser Anleitunghier steht aber etwas anderes.


dijkkind

Re: Sendeleistung verringern (Elektrosmog/Hackerangriffe)

Beitrag von dijkkind » 25. Nov 2011 11:07

Alles was ich dazu sagen kann: ich komme auch nur auf 77%. ;-)

Liebe Grüße,
dijkkind

Tcrazyjam

Re: Sendeleistung verringern (Elektrosmog/Hackerangriffe)

Beitrag von Tcrazyjam » 25. Aug 2013 22:18

Weiß inzwischen jemand, woran das liegen könnte?

Lg

TBL!

Re: Sendeleistung verringern (Elektrosmog/Hackerangriffe)

Beitrag von TBL! » 26. Aug 2013 17:36

Tcrazyjam hat geschrieben:Habe die Sendeleistung auf der Fritzbox verringert auf 6% , bin mit der Sendeleistung zufrieden. Nun habe ich aber im Energiemonitor allerdings "voller Leistung aktiviert" stehen bei WLAN, 81% erscheint mir zu viel. In dem Screen (zweiter Abschnitt) in dieser Anleitunghier steht aber etwas anderes.
Moin,

ganz schlechte Idee. Mobile Devices haben ebenfalls eine Funktion zum Energie sparen.
Wenn aber Gegenstelle und Endgerät die Leistung ändern kommt es zu ständigen Abbrüchen.
Zudem ist nicht die Signalstärke wichtig, sondern die Signalqualität!
Eine Fritzbox die mit 200mW sendet erzeugt kaum meßbaren Elektrosmog.
Eine Mikrowelle in der Küche, die 2000 Watt hat erzeugt jedoch sehr viel. Ebenso Staubsauger und
Rasierer, Haartrockner, Induktionskochfelder etc. eben alles was Magnetfelder erzeugt.
Eine Mikrowelle in der Küche muß deswegen 1mal im Jahr mit einem Lecksuchgerät geprüft werden.
Wenn die Tür undicht wird, kommen da schnell einige Watt raus. Mikrowellen arbeiten genau im WLAN Bereich von 2,4GHz.
Die Funkwellen um Dich herum sind mit unter viel stärker als dein eigenes WLAN. DVB-T sendet mit 50KW, DAB+
LTE, UKW und x andere Sachen. Daher ist es absolut sinnlos sich mit sowas zu beschäftigen.

Wenn Du Probleme mit Elektrosmog hast, hilft nur ein komplettes freischalten der Leitungen z.B. im
Schlafzimmer sobald dort kein Strom mehr gebraucht wird. Gibt Einbausätze die im Sicherungskasten
montiert werden und Verbraucher erkennen.
Wenn Du im Bett ein Lattenrost aus Metall hast, muß dieser durch einen Holzrahmen ersetzt werden.
Alles einfache Maßnahmen die wirklich was bringen. Habe mich damals als ich bei Desy in Hamburg
gearbeitet habe mit dem Thema beschäftigt und mit Professoren etliche Messungen durchgeführt.

Achja und Hacker lassen die Fritzboxen eher in Ruhe. Da ist viel Aufwand notwendig um die zu hacken,
bzw. viel Rechenleistung. Daher ein Tip:

1. Werksseitige SSID in eine eindeutige SSID ändern
2. Verschlüsselung auf WPA2 only stellen
3. "nur bekannte WLAN Geräte zulassen" in der FB aktivieren.
4. DHCP deaktivieren und mit festen IPs arbeiten
5. Anzahl der max. IP's im Netz auf die max. notwendige Anzahl reduzieren.

Gibt noch mehr Sicherheit per Hardware Firewall, aber das ist für Endverbraucher zu kompliziert.
Sonst reicht ein Paketmitschnitt der Anmeldung eines deiner Clients.
Den Mitschnitt kann man einer Firma in den USA schicken und für ca. 20 Dollar berechnen
sie dir den WPA Key. Kann man aber auch innerhalb von ca. 2 Stunden selber mithilfe der
Amazon Cloud bzw. Cloundcomputing und entsprechender Software.
Nur wozu der Aufwand bei Privatkundenanschlüssen?
In Firmennetze kommt man oft viel einfacher rein, weil unachtsame User ihre Android oder IOS Geräte
schlecht konfiguriert haben. Per Bluetooth ein Gerät kapern und dann ist man oft schon im Firmen WLAN.
Viele haben Bluetooth aktiviert weil sie eine Freisprechanlage oder ein Headset benutzen.

Gruß, TBL!

Shakal.hh

Re: Sendeleistung verringern (Elektrosmog/Hackerangriffe)

Beitrag von Shakal.hh » 26. Aug 2013 19:38

TBL! hat geschrieben: .......

Achja und Hacker lassen die Fritzboxen eher in Ruhe. Da ist viel Aufwand notwendig um die zu hacken,
bzw. viel Rechenleistung. Daher ein Tip:

1. Werksseitige SSID in eine eindeutige SSID ändern
2. Verschlüsselung auf WPA2 only stellen
3. "nur bekannte WLAN Geräte zulassen" in der FB aktivieren.
4. DHCP deaktivieren und mit festen IPs arbeiten
5. Anzahl der max. IP's im Netz auf die max. notwendige Anzahl reduzieren.

........
In der aufzählung fehlt noch, dass man unbedingt die Verschlüsselung ändern sollte. Also den Key.
Auch wenn AVM sagt dieser ist generiert, muss man als User den Key trotzdem abändern. Sonst kann es vor Gericht im Fall der Fälle Probleme geben.

Habe jetzt keine Quelle aber habe das schon mehrfach gelesen.

Mydgard

Re: Sendeleistung verringern (Elektrosmog/Hackerangriffe)

Beitrag von Mydgard » 27. Aug 2013 01:10

Der Energiemonitor der Fritzbox ist eh nicht sehr aussagekräftig / genau.

Meiner zeigt beim DSL Teil 20% an, dabei ist DSL deaktiviert (da ist noch ein Zyxel VDSL Modem davor). Der AVM Support konnte mir da auch nicht helfen ...

TBL!

Re: Sendeleistung verringern (Elektrosmog/Hackerangriffe)

Beitrag von TBL! » 27. Aug 2013 17:00

Shakal.hh hat geschrieben:
In der aufzählung fehlt noch, dass man unbedingt die Verschlüsselung ändern sollte. Also den Key.
Auch wenn AVM sagt dieser ist generiert, muss man als User den Key trotzdem abändern. Sonst kann es vor Gericht im Fall der Fälle Probleme geben.

Habe jetzt keine Quelle aber habe das schon mehrfach gelesen.
ja habe ich nicht mit aufgeführt, da aufgrund der Backdoor in jeder Fritzbox eh egal.
Siehe hier: https://de.wikipedia.org/wiki/TR-069
Jeder Provider kann auch die SSID und den Key auslesen. Soviel zur Sicherheit.
Bei AVM gibt es aber bisher noch kein bekanntes Programm zum errechnen des WPA Keys,
so wie bei anderen Herstellern die den Key aus der MAC Adresse berechnen.

Gruß, TBL!

frh1a

Re: Sendeleistung verringern (Elektrosmog/Hackerangriffe)

Beitrag von frh1a » 30. Aug 2013 07:20

Ich hatte meine FB auch mal auf 50% gestellt, um die Stahlung zu reduzieren, aber mir wurde bald klar, dass es eher eine gegenteilige Wirkung hat, denn dadurch muss mein Smartphone mehr Leistung aufbringen und das habe ich direkt bei mir.

Stahlung verringert sich im Quadrat, also ist der Router nicht so schlimm wie zB Laptop und Smartphone
https://de.wikipedia.org/wiki/Abstandsquadratgesetz
TBL! hat geschrieben:Eine Mikrowelle in der Küche muß deswegen 1mal im Jahr mit einem Lecksuchgerät geprüft werden.
Wenn die Tür undicht wird, kommen da schnell einige Watt raus. Mikrowellen arbeiten genau im WLAN Bereich von 2,4GHz.
Ohman die Dinger sind aber teuer. Kann man sich gleich eine neue Mikrowelle kaufen. Glaube kaum, dass viele Mensch so ein Gerät zu Hause haben^^

Benutzeravatar
Madmax
Moderator
Moderator
Beiträge: 325
Registriert: 4. Jan 2002 18:04
Wohnort: Alderan

Re: Sendeleistung verringern (Elektrosmog/Hackerangriffe)

Beitrag von Madmax » 3. Sep 2013 22:56

Hi,

@TBL
Ich möchte nur kurz eine kurze Korrektur einwerfen.
Via TR069 lassen keinerlei Passworte auslesen.
Es können Passworte gesetzt werden aber versucht man
dies wieder auszulesen bekommt man nur eine null zurück.
Dies ist eine Sicherheitsfunktion die alle TR069 Geräte haben müssen.

Gruß Madmax

TBL!

Re: TR069 / Hackerangriffe

Beitrag von TBL! » 4. Sep 2013 19:14

Madmax hat geschrieben:Hi,

@TBL
Ich möchte nur kurz eine kurze Korrektur einwerfen.
Via TR069 lassen keinerlei Passworte auslesen.
Es können Passworte gesetzt werden aber versucht man
dies wieder auszulesen bekommt man nur eine null zurück.
Dies ist eine Sicherheitsfunktion die alle TR069 Geräte haben müssen.

Gruß Madmax
@Madmax
Danke für den Hinweis. Komisch ist jedoch, dass auf Nachfrage der Presse bei
einigen großen Providern die Aussage getroffen wurde, dass dies eben doch möglich sei.
(abhängig vom verwendeten CPE) Ein Provider hat zugegeben die Voip Daten z.B. von Sipgate
auslesen zu können, oder Telefonbucheinträge.

Ich habe mich intensiv mit TR069 und ACS beschäftigt (OpenACS) unter Debian.
Daher muß ich Dich jetzt auch korrigieren. Gemäß Spezifikation soll es nicht möglich sein, über ACS
vom User selber eingetragene WLAN / Voip oder andere private Daten / Passwörter
auszulesen. Dafür räumt ihm das CPE keine Rechte ein.
Genau da liegt das Problem. Einige Provider verwenden eine modifizierte Firmware
und dort sperrt das CPE die Abfragen scheinbar nicht.
Gemäß Spezifikation müßte man den Werksseitigen WPA Key eigentlich auslesen können,
sowie alle Einstellungen die eh vom Provider selber vorgenommen wurden.

AVM hat der Presse deswegen mitgeteilt, dass man das TR069 bei im freien Handel erworbenen Boxen
abschalten könnte. Dies wurde von Netzwelt getestet, konnte aber nicht bestätigt werden.
Nur bei einer älteren Firmware war dies anfangs noch möglich.

Es geht allerdings auch gar nicht darum, was ein Provider macht oder machen kann.
Der muß sich an die Datenschutzrichtlinien halten und wird auch gar kein Interesse an den Daten
haben, oder er hat die Daten ohnehin (z.B. Telefon Verbindungsdaten)
Vielmehr wäre es über Schnittstellen des Providers möglich, dass andere Daten abgreifen (Strafverfolgungsbehörden etc.)
Die könnten das dann ganz einfach ohne Anfrage beim Provider.
Kein Hersteller dokumentiert derzeit welche Funktionen implementiert wurden.

Wilhelm.tel verwendet ja immer die original AVM Firmware, daher können die Kunden
immerhin sicher sein, dass kein fremder an die Daten kommt und die Sicherheit der AVM
Boxen was Angriffe von außen angeht ist absolut spitzenmäßig, was man von anderen
Herstellern wie D-Link, TP-Link etc. nicht behaupten kann.

Gruß, TBL!

Antworten