Hausverkabelung

Hier werden Themen rund um Hardware behandelt, die man für einen Telefon- oder Internetanschluss benötigt.
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inTrance

Hausverkabelung

Beitrag von inTrance » 23. Aug 2005 20:21

Hallo!

Wir ziehen demnächst in ein (Reihen)Haus, dass innerhalb des wilhelm.tel
Versorgungsgebiet liegt. Da dort die Telekom nicht einmal Leitungen legt
war die Entscheidung für wtnet nicht all zu schwierig ;)

Nun bin ich allerdings nicht ganz firm mit der Kabel-Technologie, so dass
ich mir nicht ganz sicher bin, ob ich bei der Verkabelung alles richtig
veranlasse. Dummerweise kommt der Elektiker (den wir uns nicht aus-
suchen konnten) auch nicht aus Norderstedt, so dass der davon auch
keinen Plan hat.

Das Haus soll später via WLAN versorgt werden (reicht ein Router um
ein normales Haus inkl. Terasse zu versorgen?) d.h. ich wollte kein
Ethernet verlegen. Mein Gedanke war, dass ich doch eigentlich nur
eine TV-Dose (brauch ich eine spezielle?) dorthin verlegen lassen muss,
wo ich das Modem haben will (Arbeitszimmer), oder nicht?

Übernimmt die Koppelung zwischen WTNet (die Kabel werden wohl ins
Haus gelegt) und dem Haus-TV Netz dann wilhelm.tel? Oder muss da
auch irgendwas von meiner Seite getan werden?

Würde mich über Antworten freuen :)

Dirty Harry

Re: Hausverkabelung

Beitrag von Dirty Harry » 23. Aug 2005 20:55

inTrance hat geschrieben:Das Haus soll später via WLAN versorgt werden (reicht ein Router um
ein normales Haus inkl. Terasse zu versorgen?) d.h. ich wollte kein
Ethernet verlegen.
Hallo "in Trance",

zwar reicht ein WLAN-Router meistens aus um ein Einfamilienhaus zu versorgen (günstige Aufstellung vorausgesetzt, also möglichst nicht im Keller und von dort durch zwei - drei Stahlbetondecken hindurch, schräge durch das ganze Gebäude), eine Verlegung von Kabeln ist absolut zu bevorzugen. In der Regel sollen doch sowieso Telefon- und Antennenkabel verlegt werden, da kann man dann das Netzwerkkabel gleich mit verlegen.
Solltes Du alles per Funk erledigen wollen : Viel Spaß beim grillen im "Mikrowellenhaus" :wink: . Nee, WLAN als Notlösung ist ok, aber eine Verkabelung ersetzen sollte es nicht. Meine Meinung... .

Gruß,
Dirty Harry

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Easy
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Beitrag von Easy » 23. Aug 2005 20:57

Hallo inTrance und willkommen im Board!
Das Haus soll später via WLAN versorgt werden (reicht ein Router um
ein normales Haus inkl. Terasse zu versorgen?
Das kommt ganz auf die Umgebung an z.b. Entfernung, verwendete Baustoffe (Stahl etc.). Pauschal kann man nicht sagen ob ein Router reicht. Am besten Du besorgst Dir erstmal ein Gerät zum Testen.
Mein Gedanke war, dass ich doch eigentlich nur
eine TV-Dose (brauch ich eine spezielle?)
Du brauchst eine fertige Installation mit einem Koaxialkabel bis zum wilhelm.tel-Übergabepunkt. Diese "neue" Verkabelung muss mindestens aus einer Multimediadose von Wilhelm Sihn jr. mit einem Abschlusswiderstand (eventuell mit Aufputzrahmen und Abdeckung) und einem rückkanaltauglichen Verstärker VX10 0650 auch von Wilhelm Sihn jr. bestehen. Wichtig ist auch, dass Dein Elektriker die Anlage erdet (z.B. am Verstärker).
Dieser Verstärker muss passend zur Hausanlage eingepegelt werden, wobei natürlich wichtig ist, dass Dein Elektriker über ein Antennenmessgerät verfügt, um dieses durchzuführen.
An die Multimediadose wird mittels eines Wiclic-Kabels das Kabelmodem angeschlossen, welches wiederum einen Netzwerkanschluss besitzt um z.B. einen WLAN Router anzuschliessen.
Übernimmt die Koppelung zwischen WTNet (die Kabel werden wohl ins
Haus gelegt) und dem Haus-TV Netz dann wilhelm.tel? Oder muss da
auch irgendwas von meiner Seite getan werden?
Das Haus muss einen wilhelm.tel-Übergabepunkt haben. Wenn dies nicht der Fall ist, musst Du bei wilhelm.tel unter der Hotline 0800/4324324 nachfragen. Wenn die alte Hausanlage zur Zeit an einem Kabel Deutschland-Übergabepunkt angeschlossen ist, so muss die "alte" Hasuanlage mittels Sperrfilter an dem wilhelm.tel-Übergabepunkt angeschlossen werden. Das Umklemmen der "alten" Hausanlage übernimmt der Elektriker oder der Mitarbeiter von wilhelm.tel am Tage des Anschlusswechsels.

Gruß, Easy 8)

inTrance

Beitrag von inTrance » 23. Aug 2005 21:43

Danke schon mal für die Antworten - werde ich erstmal alles genau
durcharbeiten ;)

Das Haus ist ein Neubau insofern braucht nichts altes verändert werden
sondern kann gleich alles (hoffentlich) richtig gemacht werden.

Wenn von unserer Seite dann technisch alles steht, ist dann der An-
schluß (wo ja sicher ein WT Mitarbeiter kommen muss) kostenlos?
Also den ganzen Netzwerkkram machen wir natürlich selbst ;)

Stoertebeker

Beitrag von Stoertebeker » 24. Aug 2005 12:28

siehe auch auf der willi-homepage

Bild

Dirty Harry

Beitrag von Dirty Harry » 24. Aug 2005 13:41

Käme nicht eher diese Variante zum Einsatz ?
Bild
Zuletzt geändert von Dirty Harry am 24. Aug 2005 13:45, insgesamt 1-mal geändert.

Dirty Harry

Beitrag von Dirty Harry » 24. Aug 2005 13:42

Statt des Hub´s nimmt man natürlich einen Router.
Der günstigste gute den ich zur Zeit kenne, ist der D-Link Di604 für ca. € 30,- . (Auch wenn ich persönlich Netgear grundsätzlich bevorzuge...)
Wer unbedingt will, kann natürlich die Strippen auf der Skizze zwischen Hub/Router und den PC´s "1" u. "2" weglassen und WLAN einsetzen.
Gut und günstig ist dann z.B. der Netgear WGR614. Habe ich selbst, läuft super und ist leicht installiert. Er verwendet bei richtiger Einstellung auch die neue Verschlüsselungstechnologie WPA-PSK. Das sollte man auch anschalten. Ab Werk sind nämlich alle WLAN-Router ohne jeden Schutz und damit offen wie Scheunentore für Angreifer! (Grund: Man kann sie so leicht in Betrieb nehmen, auch als Laie. Und die meckern nur wenn es Verbindungsprobleme gibt, aber nicht weil der Router ungesichert ist).
Beim Netgear WGR614 kann man auch das WLAN abschalten, solange man es nicht braucht... . Das erhöht die Sicherheit und verringert die Strahlenbelastung. Ich schalte mein WLAN nur an, wenn ich mal mit dem Notebook im Garten sitze und dort surfen will. (Kam sogar schon 2 mal in 14 Monaten vor !!! :smt041 Ansonsten eher Spielkram) :D

Gruß,
Dirty Harry

PS:
Ein guter Router mit "Stateful Packet Inspection Firewall" (SPI) und DoS-Prevention kann eigentlich die Installation einer Software-Firewall auf den Einzelrechnern überflüssig machen. Insbesondere wenn er auch über ein "Intrusion Detection System (IDS) mit Logging" verfügt. Mein Tip dafür : Netgear FVS114

Dirty Harry

Beitrag von Dirty Harry » 24. Aug 2005 14:15

Das Wichtigste natürlich zum Schluß: Antiviren-Programm installieren !

inTrance

Beitrag von inTrance » 24. Aug 2005 21:41

Danke nochmal!

Der Router-Tipp ist sehr gut, da ich da noch nicht soviele WLAN Er-
fahrungen gesammelt habe (momentan noch alles Ethernet via Router-
Switch). Vor allem hab ich mit meinem jetzigen Billig-Router nur
Probleme, was sich nicht wiederholen soll - da geb ich lieber einiges mehr
aus.

Software-Firewalls gibt es bei mir sowieso nicht, da ich der Überzeugung
bin, dass diese ein System nur unsicherer machen. Ich verlasse mich
auf selektives Port Forwarding und das schließen sämtlicher nicht
benötigter Server / Dienste / Ports. Siehe u.A. auch: http://www.ntsvcfg.de/

Ein Virenscanner ist auf meinem Rechner (auf den anderen schon) nicht
aktiv, da eh ein Image parat steht, um das System schnell wieder
herzustellen, alle Daten regelmäßig seperat gesichert sind, kein Admin-
Account und nicht der IE genutzt wird und ich bislang (zwei Jahre mit
dieser Methode) sehr gut damit gefahren bin. Empfehlenswert ist das
wohl nicht, aber so lange es funktioniert, werd ich daran wohl nichts
ändern. Für Daten die weggehen hab ich noch einen Nicht-On-Access-
Scanner.

rolmax

Beitrag von rolmax » 25. Aug 2005 10:28

Zitat von Dirty Harry:
Viel Spaß beim grillen im "Mikrowellenhaus
Das erhöht die Sicherheit und verringert die Strahlenbelastung

Ist wohl sehr übertrieben, dann benutzt Du sicherlich auch keine Handy denn dort ist die Strahlenbelastung 20x höher
und liegt bei ca. 2 Watt, während bei WLAN nur 0,1 Watt auftreten. Und warum WLAN Spielkram sein sollte kann ich nicht nachvollziehen,
denn wenn man viel unterwegs ist macht das schon Sinn.

Gruß
rolmax

Duftie

Beitrag von Duftie » 25. Aug 2005 10:59

denn wenn man viel unterwegs ist macht das schon Sinn
So ein großes Haus hast Du ??? :-D :wink:

Also im häuslichen Bereich (und davon sprechen wir hier ja) halte ich auch nicht viel von WLAN, es sei denn besondere Umstände machen es notwendig. Das man als "Business User" von der WLAN-Versorgung an öffentlichen Punkten profitiert,steht ausser Frage.

Das Thema Handy ist eine andere Geschichte. Wenn ich das Handy beruflich benötige (gerade als Selbständiger), dann schalte ich das Ding auch zuhause nicht ab, obwohl ich einen Festnetzanschluß habe (oder ich leite dann alle Anrufe vom Handy auf das Gerät zuhause - kostenfrage). Ich schleppe aber kein WLAN Gerät mit mir rum, auf dem mich Kunden direkt erreichen können. Das heißt ich kann ohne Probleme zuhause darauf verzichten und bei Bedarf mal eben ein Kabel anklemmen ...

DirectX

Eu Leudde!

Beitrag von DirectX » 25. Aug 2005 12:16

Hi,

WLAN ist toll, wenn Du keine schlimme Strahlung zu Hause haben willst, dann schaffe lieber Deine DECT Geräte ab... die sind mind. 10x Stärker in Ihrer Sendeleistung. Dagegen ist WLAN eine harmlose Angelegenheit!

Leute die sagen, dass die Strahlung von WLAN zu stark ist, sind meistens die, die immer über Microsft motzen und wenn Ihnen Linux installiert die Hände überm Kopf zusammenschlagen!!!!!

Grüße

Nils

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