Fragen zur Erstinstallation/Verkabelung

Hier werden Themen rund um Hardware behandelt, die man für einen Telefon- oder Internetanschluss benötigt.
Du findest als Unterordner auch ein Spezialforum, wo es sich nur um die AVM-FritzBox dreht.
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Net Killer:-)

Beitrag von Net Killer:-) » 2. Dez 2002 17:32

Na dann will ich mich ma versuchen:
Original von Robert
Verkabelung gibt´s unterschiedliche Meinungen: man könne es selbst machen oder aber man müsse (wegen Einmeßarbeiten) einen Fachbetrieb beauftragen...
Kann man auch selbst machen.
- Telefonleitung wird einfach nur "umgeklemmt" von altem Telekom-ISDN auf analog WT
- es sind andere Telefondosen in den Zimmern erforderlich (für Nicht-ISDN-Telefon)
Zu 1: Normalerweise wir dir die erste TAE Dose von WT gesetzt. Wo kannst du dir glaub ich aussuchen. Einfach umklemmen geht nicht, da die TAE der Netzabschluss der Telekom ist und noch zum "Hoheitsgebiet" der Telekom gehört. Da darf weder WT noch sonstwer ausser der DTAG ran.
Zu 2: Ja, neue Dosen sind erforderlich, aber das vorhandene Kabel kannst du problemlos weiter verwenden. (ISDN 4 Kabel ; Analog 2 Kabel)
- Neben den HÜP (Keller) kommt der rückkanalfähige Verstärker.
Vom HÜP muß ich eine 862MHz-Leitung zum Verstärker und von dort zu einer neu zu beschaffenden Multimediadose verlegen. Die Dose sollte im Raum sein, wo der PC steht.
Korrekt.
Von der Dose selbst führt ein normales Koaxialkabel zum Kabel-Modem (das ich gegen monatliche Gebühr von WT erhalte - gibt´s da Alternativen?), von dort ein USB-Kabel zum PC.
Das Kabel bekommst du von WT zum Modem dazu. Die Stecker auf Seite der Dose wo das Modem angeklemmt wird sind nicht allzu leicht zu beschaffen, beschissen zu montieren und schweineteuer. Kann ich also nicht empfehlen das selbst zu machen.
Kabel gibt es in 2,5 und 10 Meter länge kostenlos zum Modem dazu.
Gibt´s Höchstlängen für 862MHz-Kabel?
Und: braucht man den Verstärker zwingend?

- Evtl. wird eine weitere Multimediadose gelegt (Verbindung über 862MHz-Kabel von erster Dose aus)
Höchstlänge wüsste ich keine...
Gibt es aber bestimmt. Evtl. kann da kroki als HF Mann mehr zu sagen.
- Vom HÜP muß ich irgendwie in das alte vom Dach ausgehende TV-Kabelgewirr gelangen... Also vom Keller
ins Dach (neu) und von dort (alt) zurück nach unten. Oder besser ganz neu vom Keller direkt in´s EG und erste Geschoß? Gibt´s Höchstlängen für die Kabel?
Je nachdem wie die alten TV Kabel verlegt sind...
Sind diese Unterputz eingemauert, dann würde ich sie weiter verwenden, wenn nicht gewünscht ist, daß neue Kabel Aufputz verlaufen.
Sind diese aber in Lerrohren oder Installationsschächten, würde ich die Kabel samt den Dosen (oder zumindest die Dosen, wo evtl. mal nen PC ran soll) austauschen. Wird zwar teurer als das alte weiter zu verwenden, aber du bist hinterher sehr frei in der Wahl Deiner Anschlüsse.

Wenn du noch weitere Fragen hast, würde ich anbieten, mir das ganze vor Ort mal anzusehen und dir noch ein paar Tips zu geben.. Gegen ne Schachtel Zigaretten oder ähnliches ;) :D
Kannst dich dann ja einfach mal per PN bei mir melden.

Ansonsten kannst du natürlich auch weiterhin hier posten und wir versuchen dir so gut es geht zu helfen.
Ist bloss ohne "Ortskenntnis" immer etwas schwierig :rolleyes:

coboldi

@Robert

Beitrag von coboldi » 3. Dez 2002 10:02

Gibt´s Höchstlängen für 862MHz-Kabel?

Ja, soweit ich weiss maximal 25 m

aus dem wt Prospekt
Beispiel: Sofern die Abstände zwischen HÜP und Eingangsdose und die Abstände der einzelnen Dosen untereinander jeweils weniger als 25 m (Regelfall) sind, ........


Geh doch mal ins Servicecenter in der Heidbergstrasse
dort gibt es auch das Material (Kabel, Dosen u.s.w.)
käuflich zu erwerben.

Dirty Harry

Beitrag von Dirty Harry » 3. Dez 2002 12:09

@coboldi,

die 25 m sind absolut nicht zutreffend !
Längen von 100 m sollen ohne Probleme möglich sein. Mir ist jemand bekannt, der Kabellängen von 70 m ohne jede Signalbeeinträchtigung fährt.
Das hängt allein davon ab, wie stark und sauber das Signal am Einspeisepunkt ist (in der Regel also der Übergabepunkt im Keller) und ob der nachfolgende Verstärker das Signal sauber genug auf einen ausreichenden Pegel anheben kann. Wichtig ist dabei das das Signal am Anfang der Signalkette verstärkt werden muß. Nie am Ende, da dort schon Rauschen und Störungen das Signal/Noise-Verhältnis verschlechtert haben. Genau da liegt der Fehler bei 90 % der "Heimwerker".

Gruß, Dirty Harry

Laie

Beitrag von Laie » 3. Dez 2002 16:34

Kann ich bestätigen:
Gut 50 Meter Länge, dazwischen noch eine Durchgangsdose. Verstärker direkt am Übergabepunkt.
Keine technischen Probleme bei Signalqualität, was Internet und Fernsehen anbelangt.

Andreas

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