Seite 2 von 2

Re: Qualitätsoffensive

Verfasst: 23. Feb 2015 20:38
von Dirty Harry
Hallo Filizanka,

leider befindest Du Dich in einigen Punkten im Irrtum, aber es sollte nicht zu viel Mühe machen, diese klarzustellen.

Wilhelm.tel bietet seinen Kunden einen Multimediazugang an, der eine Maximalgeschwindigkeit von 100 MBit/s im Download und 20MBit/s im Upload ermöglicht.
In den Allgemeinen Geschäftsbedingungen, die jeder Kunde bei Abschluß des Anschlußauftrages akzeptieren muß, stehen (neben einem ausdrücklichen Hinweis auf diese Maximal- und nicht Mindestgeschwindigkeit!) unter anderem auch die technischen Bedingungen die der Kunde schaffen muß, damit WT die Erbringung dieser Dienstleistung "Multimediazugang" im beworbenen Umfang möglich ist.
So hat der Kunde (bzw. sein Vermieter als Grundstückseigentümer) dafür zu sorgen, daß Wilhelm.tel einen Hausanschluß als Übergabepunkt einrichten kann.
Dieser liegt bei Mehrparteienhäusern in einem Anschlußraum, der sich in der Regel im Keller befindet. Ab diesem Übergabepunkt sind Hauseigentümer und Mieter für die Versorgungsleitungen (Telefonkabel, Antennensignalkabel, Netzwerkkabel, etc.) verantwortlich. Letztgenannte haben die Herstellung, Unterhaltung und Reparatur/Ertüchtigung der Hausinstallation im Rahmen ihres vertraglichen Binnenverhältnisses (Mietvertrag) vornehmen zu lassen. Insbesondere tragen sie die hierfür anfallenden Kosten, nicht Willhelm.tel.
Sollte die Hausverteilung in einem Zustand sein, der den Mieter nicht mehr zufriedenstellt, so sollte er prüfen, ob es erfolgversprechend ist, den Vermieter zur Mangelbeseitigung aufzufordern.
Die Möglichkeiten hierzu hängen sehr vom einzelnen Fall ab, je nach Mietvertrag und Kulanz des Vermieters ergeben sich hier höchst unterschiedliche Bedingungen die nicht pauschal beantwortet werden können... .

Wenn also tatsächlich die Verteilungsleitungen im Hause mangelhaft sind, so kann man keinesfalls Wilhelm.tel die Schuld an einer daraus resultierenden evtl. vorhandenen Leistungsbeeinträchtigung geben. Jeder Versuch von WT, die Empfangsmöglichkeit des Kunden zu verbessern, indem WT Installationsbestandteile prüft und evtl. sogar ersetzt, obwohl Hauseigentümer und/oder Mieter eigentlich dazu verpflichtet wären, ist eine reine Kulanzhandlung.

Fazit:
Du bekommst von Wilhelm.tel genau das, was Dir zugesagt wurde:
"Einen Internetzugang mit bis zu 100/20 MBit/s Down/Up"

Solltest Du höhere Werte erzielen wollen, als die jetzige Hausverteilung durchläßt, so einige Dich mit Deinem Vermieter darüber wer von euch beiden wieviel der Kosten für die Leitungserneuerung im Hause übernehmen wird.

Ich wünsche Dir viel Erfolg!

PS:
Mit den ca. 80 MBit/s über WT bist Du übrigens sehr gut bedient. Zumindest wenn man schaut, was andere Anbieter am Standort Grindelberg als Maximalwert anzubieten haben.
Telekom, 1&1, Vodafone, O² Alice u. Kabeldeutschland bieten "bis zu 16 MBit/s" für über 30,- EUR... .
Da bleibe lieber bei WT, die bieten mit auf jeden Fall 5 x so viel (80 sicher statt 16 eventuell) und das für weniger Kosten. 8)

Re: Qualitätsoffensive

Verfasst: 23. Feb 2015 20:41
von Dirty Harry
Für diejenigen die es genau haben wollen, Auszüge der relevanten Punkte aus den AGB (alle anderen sollten es überblättern :wink: ):

Ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen für den Internetzugang (Internet-AGB)

§ 2 ; Leistungsumfang

(4) Bei den produktabhängigen Angaben zur Übertragungsgeschwindigkeit im Down- und
Upload (Empfangen und Senden) handelt es sich um Maximalwerte.

Die Übertragungsgeschwindigkeit wird von wilhelm.tel im Rahmen Ihrer technischen und betrieblichen
Möglichkeiten zur Verfügung gestellt.

§ 4 ; Vertragsdurchführung, Pflichten der Parteien
(1) Der Kunde hat rechtzeitig vor dem vereinbarten Beginn der Leistungen von wilhelm.tel in seinem
Machtbereich auf eigene Kosten alle Voraussetzungen zu schaffen, die für die ordnungsgemäße Erbringung
der Leistungen von wilhelm.tel erforderlich sind. Dies betrifft insbesondere seine eigene technische Ausstattung,
die die Nutzung der Leistungen von wilhelm.tel ermöglicht.

§ 8 ; Gewährleistung von wilhelm.tel
(1) wilhelm.tel gewährleistet nicht den jederzeitigen ordnungsgemäßen Betrieb bzw. die ununterbrochene
Nutzbarkeit der Leistungen und des Internet-Zugangs. Insbesondere gewährleistet wilhelm.tel nicht
die Nutzung von Internetdiensten, soweit die technische Ausstattung des Kunden hierfür nicht ausreichend ist.
(2) wilhelm.tel hat keinen Einfluss auf die Übertragung der Daten im Internet.
Insoweit ergibt sich auch keine Verantwortlichkeit für die Übertragungsleistungen (Geschwindigkeit, Fehlerfreiheit und Verfügbarkeit).



Ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen für die Herstellung eines Hausanschlusses (Hausanschluss-AGB)

§ 3 ; Hausanschluss

(1) Der Hausanschluss besteht aus dem Hausübergabepunkt. Dieser verbindet die Hausinstallation mit dem Breitbandnetz von wilhelm.tel.


§ 4 ; Kundenanlagen / Hausinstallation

(1) Für die ordnungsgemäße Errichtung, Erweiterung, Änderung und Unterhaltung der Hausinstallation/Innenhausverkabelung
(im Folgenden auch als „Kundenanlage“ bezeichnet) ab dem Hausanschluss/Hausübergabepunkt bis zur Anschlussdose
ist der Hausanschlussnehmer verantwortlich. Hat er die Kundenanlage einem Dritten vermietet oder zur Benutzung überlassen,
so ist er weiterhin vollständig neben dem Dritten verantwortlich.

§ 8 ; Technische Anschlussbedingungen

(1) Die Technischen Anschlussbedingungen (technische Richtlinien von wilhelm.tel) gelten für den Anschluss
und den Betrieb von Hausverteilernetzen, die an das Breitbandversorgungsnetz von wilhelm.tel angeschlossen werden.
Das Hausverteilernetz ist Voraussetzung für das Angebot der Dienste für wilhelm.tel-Kunden.
wilhelm.tel behält sich daher vor, Anschlussanträge abzulehnen, wenn die Voraussetzungen nicht gegeben sind.
Wilhelm.tel behält sich weiter vor, die technischen Richtlinien zu ändern oder zu ergänzen.
In Einzelfällen kann wilhelm.tel bei Vorliegen besonderer Verhältnisse auch die Einhaltung von Bedingungen verlangen,
die von den technischen Richtlinien abweichen.
Quelle: http://www.wilhelm-tel.de/fileadmin/use ... 6-2014.pdf

Re: Qualitätsoffensive

Verfasst: 23. Feb 2015 22:18
von Filizanka
@Mydgard: Du hast mit dem Ausdruck "Anrecht auf... " genau den Kern des Problems getroffen. Das betrifft ausnahmslos alle Internetanbieter.

Ich habe mit WT einen Vertrag über eine Leistung mit der Bezeichnung "Premium 100" abgeschlossen, sonst stehen dort keine weiteren Angaben über Down- und Upload.

In der Produkt-Preisliste, die Bestandteil des Vertrages ist, steht unter "Daten" "Internet-Flat 100/20".

In den ergänzenden allgemeinen Geschäftsbedingungen für den Internetzugang (Internet-AGB) die auch ein Bestandteil des Vertrages sind, steht im § 2 (Leistungsumfang) im Absatz (4):

"Bei den produktabhängigen Angaben zur Übertragungsgeschwindigkeit im Down- und Upload (Empfangen und Senden) handelt es sich um Maximalwerte. Die Übertragungsgeschwindigkeit wird von wilhelm.tel im Rahmen Ihrer technischen und betrieblichen Möglichkeiten zur Verfügung gestellt."

Ansonsten findet man in allen Bestandteilen des Vertrages keine anderen Angaben über die Down-/Upload Werte.

Daraus ergibt sich die Frage, auf welche Übertragungsgeschwindigkeiten denn ich mit so einem Vertrag Anrecht habe? Sind es vielleicht 80.000 oder 50.000 oder sogar nur 64 kbit/s? Wer und wie darüber entscheidet oder ermittelt, wie hoch mein "Anrecht" ist?

Solche Angaben in den Verträgen wie "bis zu" oder "es handelt sich um Maximalwerte" sind allerdings kein Freibrief für einen Dienstleister.

Zum Beispiel würde die Physik bei mir grundsätzlich eine Verbindung mit 100.000 nicht erlauben, dann dürfte in meinem Vertrag so eine Zahl überhaupt nich erscheinen.

Zum Glück handelt es sich nicht um Physik, sondern um eine ungeeignete Leitung. Technisch wäre es also ohne Weiteres möglich, sogar die volle Bandbreite bis zu der FritzBox in meiner Wohnung zu liefern, was auch bei meiner Familie im Treppenhaus nebenan der Fall ist und auch bei mir ist es der Fall, allerdings nur bis zu einem kleinen Anschlusskasten für mein Treppenhaus im Keller. Es steht offensichtlich also eine "betriebliche (Un)Möglichkeit" im Wege.

Auch die Abweichung von dem im Vertrag genannten Wert darf nicht wesentlich sein, unabhängig davon, ob es sonst "bis zu", "Maximalwert" oder überhaupt nichts steht. In der Praxis wurde schon sehr oft von dem BGH entschieden, dass die Abweichung von einem im Vertrag genannten Wert wesentlich ist, wenn sie mehr als 10% beträgt.

Re: Qualitätsoffensive

Verfasst: 23. Feb 2015 22:22
von Filizanka
In meinem ersten Beitrag ging es mir eigentlich überhaupt nicht darüber, ob WT die volle oder nur eingeschränkte Bandbreite liefern muss oder wer für die Verkabelung zuständig ist und auch nicht über das geltende Vertragsrecht bzw. dessen Einschränkungen.

Also bitte keine Beiträge mehr zu diesem Thema.

Ich wollte nur wissen, ob die Umstellung der Bandbreite im Dezember auf generell 100.000 bei allen Anschlüssen auch bei anderen WT Kunden sich negativ ausgewirkt hat und ob jemand auch schon mit so einem dreisten WT Mitarbeiter zu tun hatte, wie der, der mich vor zwei Wochen angerufen hat.

Im Gegensatz zu diesem Herren waren alle WT Mitarbeiter, die man direkt unter der 0800-Nummer erreicht, immer freundlich, sachlich und kompetent.

Re: Qualitätsoffensive

Verfasst: 23. Feb 2015 22:36
von Burnz
Gibt es eigentlich Möglichkeiten von einem VDSL Anschluss auf einen Ethernet Anschluss zu wechseln? Wer ist hierfür Ansprechpartner? Mit was für Kosten muss man rechnen?

Re: Qualitätsoffensive

Verfasst: 23. Feb 2015 22:36
von Filizanka
Hallo Dirty Harry,

vielen Dank für die Erläuterungen!

PS
Ich hatte zu keinem Zeitpunkt vor, den Internetanbieter zu wechseln..... :D

Re: Qualitätsoffensive

Verfasst: 24. Feb 2015 02:23
von Dirty Harry
Filizanka hat geschrieben:Ich hatte zu keinem Zeitpunkt vor, den Internetanbieter zu wechseln.
Das wäre vermutlich auch eine unkluge Entscheidung, angesichts der wesentlich schlechteren Alternativen, die die anderen Anbieter zu liefern in der Lage sind.
Aber man soll ja niemanden zu seinem Glück zwingen und ich wollte nur die Optionen erwähnen.

Du hast allerdings in Deinen Beiträgen schon den Eindruck erweckt, Dir würde es in erster Linie darum gehen,
eine (vermeintlich) zugesicherte Mindest-Geschwindigkeit von 100/20 MBit/s von WT fordern, ja geradezu erzwingen zu wollen.

Der Verweis auf die alten und möglicherweise sehr schlechten Telefon-Steigeleitungen in Deinem Treppenhaus, und die von Dir geäußerte Ansicht,
daß Wilhelm.tel dafür sorgen müsse, daß diese Steige-Leitungen nicht mehr die max. mögliche Datenrate absenken,
ließ den Leser annehmen, Du würdest diesen Austausch von WT verlangen.
Frei nach dem Motto:
"Wenn äußere Hemmnisse WT daran hindern eine bestimmte Qualität zu liefern, so ist es WT´s Pflicht, diese Hemmnisse zu beseitigen.
Koste es, was es wolle, und ganz egal wer juristisch betrachtet für die Instandhaltung der Hausinstallation zuständig ist." :wink:

Es ist aber erfreulich, daß dies nur der falsche Eindruck war, der im Leser entstand, dieses jedoch nicht Deiner tatsächlichen Meinung entspricht. :smt083

Zu dem Mitarbeiter der Deiner Meinung nach "dreist" aufgetreten ist:
1.) Jeder kann mal einen schlechten Tag haben. Sollte man im Kundendienst möglichst vermeiden,... ist aber menschlich und kommt deswegen immer mal wieder vor.
2.) Vielleicht hat er Deine Formulierungen/Ausdrucksweise auch als unangemessen und die Forderung als überzogen empfunden.
Dann ist seine Antwort vielleicht zu forsch ausgefallen; der Kunde nimmt dieses wieder persönlich und die Sache schaukelt sich auf.
Schon ist die Unterhaltung beiderseits von einem agressiven Ton geprägt.
Das ist nicht immer zu vermeiden, aber dem würde ich nicht zuuu viel Beachtung schenken.
3.) Handelt es sich in diesem Fall um eine absolute Ausnahme.
Wie Du schon selber gesagt hast, sind die Mitarbeiter von Wilhelm.tel üblicherweise außerordentlich freundlich, höflich und hilfsbereit!

Re: Qualitätsoffensive

Verfasst: 14. Dez 2015 20:10
von david18hh
Hallo Leute,

ich komme selber aus der gleichen Branche wie WT und bin nun in eine SAGA Wohnung gezogen. Am 15.09. habe ich dann meinen 100/20 Anschluss bekommen. Das erste Problem war DS-Lite (IPv6, kein VPN, DYNDNS etc. möglich), was durch einen Anruf bei WT gleich gelöst. Die Bandbreite war 100/20 (95/18 netto) und ich zufrieden (der Wettbewerb hat bei mir max. 50/10!). Da ich viel mit VPN und Fernwartung arbeite (und ab und an Diablo zocke), habe ich feststellen müssen dass die Verbindung in unregelmäßigen Abständen unterbrochen wird, mal 2xTag mal 7-8x pro Tag. Dies habe ich natürlich reklamiert und ich wäre auch einverstanden gewesen wenn die Leitung auf 50/10 reduziert wird und dafür stabil läuft (mir ist es recht egal ob ich 100, 50 oder 25mbit habe, Stabilität und Latenz sind mir viel wichtiger). Da reduzieren nicht möglich war ist ein Techniker aufgetaucht und hat die Fritzbox getauscht. Ergebnis --> keine Änderung. Der nächste Techinker hat dann das Netzteil der FB getauscht, die Kabel im Keller und am Hauptverteiler nachgesteckt und das Ergebnis war: keine Änderung.
Dies erhärtete den Verdacht dass die Verkabelung im Haus (60er oder 70er) schlecht sein muss. Daraufhin habe ich den Hausmeister angerufen (die Kabel vom Keller in die Wohnungen gehören fast immer dem Inhaber/Vermieter (SAGA GWG)) und gefragt ob ich eine eigene Telefonleitung (CAT7) in meine Wohnung (3og/25m) selber ziehen darf (es ist mal vor wenigen Jahren die Elektrik neu verlegt worden und im Treppenhaus befanden sich Schächte), es sei den es müsste im Treppenhaus neu gebohrt werden, dann würde ich Ihn nochmal anrufen. Er war einverstanden und nachdem ich die Leitung gelegt habe, habe ich WT gebeten die neue Leitung anzuschliessen und einen neuen Port (um auch dort einen defekten auszuschliessen!) zu spendieren. Als er dann (letzten Donnerstag) vorbeikam (wieder der gleiche, der das Netzteil tauschte) bin ich mit Ihm in den Keller, mit der bitte auf der LSA-Leiste einen Abstand von zwei Anschlüssen zu den Nachbarn einzuhalten, damit sich die Leitungen weniger gegenseitig beeinflussen. Ergebnis: endlich eine perfekte Leitung!

Ausgehandelte Verbindungseigenschaften
Empfangsrichtung Senderichtung
DSLAM-Datenrate Max. kbit/s 100016 31000
DSLAM-Datenrate Min. kbit/s 64 64
Leitungskapazität kbit/s 111460 47411
Aktuelle Datenrate kbit/s 100010 30998
Nahtlose Ratenadaption aus aus

Latenz fast fast
Impulsstörungsschutz 0 0
G.INP aus aus

Störabstandsmarge dB 9 17
Trägertausch (Bitswap) an an
Leitungsdämpfung dB 4 4

Also meckert mal nicht über die Bandbreiten solange nicht alles ausgeschlossen ist was die Leitung beeinflussen kann und legt ggf. selbst Hand an :) (immer einen guten Kontakt zum Hausmeister pflegen)

Gruß

Re: Qualitätsoffensive

Verfasst: 15. Dez 2015 08:16
von Burnz
Mich nervt ja auch ein wenig, dass bei 100010 nie netto 100Mbit rauskommen kann..

Re: Qualitätsoffensive

Verfasst: 17. Dez 2015 01:58
von Mydgard
Burnz hat geschrieben:Gibt es eigentlich Möglichkeiten von einem VDSL Anschluss auf einen Ethernet Anschluss zu wechseln? Wer ist hierfür Ansprechpartner? Mit was für Kosten muss man rechnen?
@Burnz: Hattest Du das gelesen im Thread viewtopic.php?f=6&t=9038&start=15&st=0& ... 487f019138 hatte Sartota davon geschrieben, das er für 140 Euro von Kabel auf Glasfaser wechseln könnte. Ob das aber auch für VDSL zu Glasfaser gilt, weiß ich nicht.

Re: Qualitätsoffensive

Verfasst: 17. Dez 2015 15:20
von Dirty Harry
Man kann dazu keine Pauschalaussage treffen, denn es kommt auf die Situation des jeweiligen Falles an.
So fallen z.B. in einem Einfamilienhaus keine Kosten an, solange keine Leitungsänderung im Hause notwendig ist.
Im Mehrparteienhaus muß in der Regel der Gebäudeeigentümer zustimmen, daß an seinem Eigentum Veränderungen vorgenommen werden.
Außerdem sind üblicherweise die Kosten der Leitungsverlegung vom Begünstigten, also dem Anschlußnutzer (WT-Kunde) zu bezahlen.
Diese können, ganz nach Installationsaufwand, zwischen 50,- und 1000,- Euro liegen; also ein sehr weiter Bereich... .
Der Interessent sollte sich an Wilhelm.tel wenden und um einen Ortstermin bitten, damit die Möglichkeiten ermittelt werden
und eine Installationsart vorschlagen werden kann.