Willy tel in einer Wohnungseigentümergesellschaft

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MatzeHH

Re: Willy tel in einer Wohnungseigentümergesellschaft

Beitrag von MatzeHH » 24. Okt 2016 09:38

Wobei ich mich gerade Frage, warum man für 500 Mbit/s oder 1 Gbit/s für die letzten Meter aus dem Keller in die Wohnung unbedingt Glasfaser braucht. Mit Kupfer bekommt man doch auch problemlos bis zu 10 Gbit/s hin.

wosik97
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Re: Willy tel in einer Wohnungseigentümergesellschaft

Beitrag von wosik97 » 24. Okt 2016 10:32

So ganz klar ist mir das auch nicht. Auch finde ich es missverständlich, dass die Variante
ohne Glasfaserkabel in die Wohnung ja anscheinend trotzdem FTTH ist, obwohl es in der email
anders klingt.

MatzeHH

Re: Willy tel in einer Wohnungseigentümergesellschaft

Beitrag von MatzeHH » 24. Okt 2016 12:27

wosik97 hat geschrieben:Auch finde ich es missverständlich, dass die Variante
ohne Glasfaserkabel in die Wohnung ja anscheinend trotzdem FTTH ist
Glasfaser bis in den Keller bzw. Anschlussraum ist eigentlich auch nicht FTTH, sondern FTTB.
https://de.wikipedia.org/wiki/Glasfaser ... r.C3.BCnde

Dirty Harry

Re: Willy tel in einer Wohnungseigentümergesellschaft

Beitrag von Dirty Harry » 25. Okt 2016 01:15

wosik97 hat geschrieben:So ganz klar ist mir das auch nicht. Auch finde ich es missverständlich, dass die Variante
ohne Glasfaserkabel in die Wohnung ja anscheinend trotzdem FTTH ist, obwohl es in der email anders klingt.
Nein, wenn keine Glasfaser bis in die Wohnung gelegt wird, handelt es sich auch nicht um FTTH, sondern bestenfalls um FTTB.

Um Ihre Fragen bzgl. des Highspeed Internet Anschlusses zu beantworten, benötige ich vorab die Information, wie die Verkabelungen zum Haus/ Hausanschlussraum aussieht. Bei einer entsprechenden CAT-Verkabelung (CAT 5 oder 7) können 250 Mbit/s im Dowload und 50 Mbit/s im Upload, zum Preis des Standardanschlusses für nur 29,90 €, gebucht werden. Voraussetzung hierfür ist, dass die Verkabelung zu den Häusern einheitlich ist.
Hierbei handelt es sich üblicherweise um die Anschlußvariante FTTB (FibreToTheBasement/Glasfaser in den Keller),
bei der kein Glasfaserkabel in die einzelnen Wohnungen gelegt wird, sondern nur normale, 8-adrige Netzwerkkabel.

Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, Glasfaser bis in die Wohnung (FTTH) anzubieten. Bei dieser Variante basiert die Hausverteilanlage für TV, Internet und Telefon ausschließlich auf Glasfaser. Die Bewohner können mit diesem Anschluss Internettarife mit 250 Mbit/s, 500 Mbit/s und sogar 1.000 Mbit/s (1 Gbit/s) nutzen. Die Kosten für die Errichtung einer Glasfaser-Infrastruktur sind bisher nicht im Angebotspreis enthalten. Gerne bieten wir die zusätzlichen Leistungen gesondert an.
Wem die erste Variante nicht ausreicht, der kann gegen Aufpreis (Einmalige Installationskosten + monatliche Mehrkosten beim Grundbetrag) sich das Glasfaserkabel bis in die Wohnung legen lassen (FTTH/FibreToTheHome/Glasfaser in die Wohnung)


Ich hoffe die Unklarheiten sind jetzt vollständig beseitigt. :wink:

Mydgard

Re: Willy tel in einer Wohnungseigentümergesellschaft

Beitrag von Mydgard » 25. Okt 2016 06:00

Zukunftssicherer und Störungsfreier wäre aber eine reine Glasfaserstrecke bis in die Wohnung.

Muss aber zugeben, ich hatte es erst anders verstanden, nämlich das das 12 Reihenhäuser sind die mit Glasfaser versorgt werden sollen, wenn das hier aber nun ein Haus ist mit mehreren Wohnungen, dann ist natürlich schwerer, da überall Glasfaser bis in die einzelnen Wohneinheiten zu verlegen.

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